
Seefunk ist ein unverzichtbarer Bestandteil moderner maritimer Sicherheit. Ob auf Binnengewässern, Küstenrevieren oder im Hafenbetrieb – zuverlässige Funkverbindungen sorgen dafür, dass Navigation, Abstimmung und Notfallkommunikation reibungslos funktionieren. Moderne Marinefunkgeräte und Marine-Handfunkgeräte sind speziell für den Einsatz an Bord entwickelt. Sie widerstehen Salzwasser, Spritzwasser und starken Witterungseinflüssen und bieten gleichzeitig klare Sprachübertragung über standardisierte Marine-VHF-Frequenzen.



Seefunkgeräte sind speziell auf die Anforderungen maritimer Umgebungen ausgelegt. Neben klarer Sprachübertragung steht vor allem die Sicherheit auf dem Wasser im Mittelpunkt. Die Geräte arbeiten im international standardisierten Marine-VHF-Frequenzbereich und ermöglichen sowohl Schiffs-zu-Schiffs-Kommunikation als auch Kontakt mit Küstenfunkstellen oder Hafenbehörden. Gerade im Notfall spielt die integrierte DSC-Notruffunktion eine wichtige Rolle. Mit einem einzigen Tastendruck kann ein digitaler Notruf ausgelöst werden, der automatisch die Identität des Schiffes übermittelt und – bei Geräten mit GPS – auch die aktuelle Position enthält.
| Marine-VHF-Frequenzbereich (156–162 MHz) | Standardisierte Frequenzen für maritime Kommunikation zwischen Schiffen und Küstenfunkstellen. |
| DSC-Notruffunktion (Klasse D) | Digitaler Notrufmechanismus zur schnellen Alarmierung von Rettungsdiensten. |
| ATIS-Unterstützung | Identifikationssystem für Funkverkehr auf Binnengewässern. |
| IP67 / IP68 Wasserdichtigkeit | Schutz vor Regen, Spritzwasser und zeitweiligem Untertauchen. |
| 1–25 Watt Sendeleistung | Abhängig vom Gerätetyp für unterschiedliche Reichweiten. |
| GPS-Empfänger (modellabhängig) | Übertragung von Positionsdaten für Notruf oder Navigation. |

Seefunk wird sowohl in der Berufsschifffahrt als auch im Freizeitsektor eingesetzt. Fischerboote, Arbeitsschiffe oder Hafenbetriebe nutzen Marinefunkgeräte für die tägliche Abstimmung zwischen Schiffen und Leitstellen. Auch in Häfen, Schleusenanlagen und Wasserbauprojekten ist Seefunk ein wichtiges Kommunikationsmittel, um Bewegungen von Schiffen sicher zu koordinieren. Charterunternehmen oder maritime Servicebetriebe nutzen ihn außerdem, um mehrere Boote gleichzeitig zu betreuen und Sicherheitsinformationen schnell weiterzugeben.
Onedirect bietet professionelle Seefunkgeräte und Marine-Handfunkgeräte führender Hersteller wie Icom, die speziell für maritime Einsatzbedingungen entwickelt wurden. Unternehmen und Bootseigner profitieren von kompetenter Beratung bei der Geräteauswahl, schneller Lieferung und dauerhaft verfügbarer Lagerware. Darüber hinaus unterstützt Onedirect bei der Konfiguration und Programmierung von Funkgeräten, damit diese optimal zum jeweiligen Einsatzprofil passen. Ein dedizierter After-Sales-Service sorgt dafür, dass Funklösungen auch langfristig zuverlässig funktionieren.
Was ist Seefunk und wofür wird er genutzt?
Seefunk bezeichnet die Funkkommunikation zwischen Schiffen sowie zwischen Schiff und Küstenstation. Er wird genutzt, um Navigationsinformationen auszutauschen, mit Häfen oder Schleusen zu kommunizieren und im Notfall schnell Hilfe anzufordern.
Welche Funkgeräte werden im Seefunk eingesetzt?
Im maritimen Bereich kommen vor allem Marine-VHF-Funkgeräte zum Einsatz. Diese arbeiten im Frequenzbereich von etwa 156–162 MHz und sind speziell für den Einsatz auf See oder Binnengewässern ausgelegt.
Braucht man für Seefunkgeräte eine Lizenz?
Ja. Für die Nutzung von Seefunk ist in der Regel ein Funkzeugnis erforderlich, etwa das SRC (Short Range Certificate) oder ein entsprechendes Binnenfunkzeugnis. Außerdem muss das Funkgerät häufig registriert werden.
Welche Funktionen sind bei modernen Seefunkgeräten wichtig?
Viele Geräte verfügen über DSC-Notruffunktion (Distress), GPS-Integration, wasserdichte Gehäuse und beleuchtete Displays. Diese Funktionen erleichtern die Kommunikation und erhöhen die Sicherheit auf dem Wasser.
Frequenz-Leitfaden für Funkgeräte Icon Unterschied zwischen UHF und VHF Funkgeräten Icon